FSG-GÖD-Jugend: Konzerne in die Verantwortung nehmen

Politik muss sich aus der Umklammerung der Konzerne befreien

„Ein weiteres Zurückdrängen des Staates muss unbedingt vermieden werden. Wir wollen kein Österreich und Europa, das von Großkonzernen regiert wird“, fordert Michael Schuh, Vorsitzender der FSG-GÖD Jugend und der Europäischen Gewerkschaftsjugend Öffentlicher Dienst. Dazu sind hunderte zusätzliche Finanzpolizisten für die steuerliche Überprüfung dieser Unternehmen notwendig. Schuh: „Auch diese Riesenkonzerne müssen zur Verantwortung gezogen werden und endlich auch ihrer Steuerverpflichtung nachkommen. Denn dadurch entstehen für den Staat enorme Einkommensverluste, die sich wiederum auf das Bundespersonal auswirkt.“++++

Schuh: “Sieht man sich die Beschäftigungsstatistik im Zeitraffer an, wird klar, dass die österreichische Verwaltung bei seinem Mindestpersonalstand angelangt ist. Tausende Arbeitsplätze wurden in den letzten Jahren nicht nachbesetzt, das führt in einigen Bereichen zu massiven Problemen. Auch Klein- und Mittelunternehmen leiden unter der Vormachtstellung der Konzerne und Konzernsysteme. Es wäre also auch in ihrem Interesse, ein Fortschreiten und weitere Machterlangung zu stoppen.“

Schuh fordert daher: “Die Politik muss sich endlich von der Umklammerung der Riesenkonzerne und Finanzinstitutionen befreien, eine öffentliche Diskussion ist längst überfällig.“

Für die FSG-GÖD-Jugend heißt es: „Wir wollen mehr vom modernen Staat, statt privat und teuer“.

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