Lehrausbildung im Bundesdienst braucht eine Struktur

Ressourcen nutzen und Top-Lehrausbildung organisieren.

2004 hat der Bundesdienst begonnen, Lehrlinge im Bundesdienst auszubilden. Der Großteil der Lehrlinge wird im Lehrberuf Verwaltungsassistent/in ausgebildet. Mittlerweile ist die Zahl auf ca. 1.400 Lehrlinge gestiegen, ca. die Hälfte davon wird übernommen und erhält einen Vertrag beim Bund. Zählen wir die ausgegliederten Einrichtungen (z.B.: Bundesrechenzentrum, AMS, etc.) des Bundes dazu, werden ca. 4.000 Lehrlinge ausgebildet. "Wir begrüßen es sehr, dass sich auch der Bundesdienst an der Lehrausbildung beteiligt, damit verbunden die Jugendarbeitslosigkeit senkt und Verantwortung für die Ausbildung von ‚jungen‘ Menschen übernimmt. Jedoch müssen dringend strukturelle Abläufe festgelegt und umgesetzt werden", erläutert Michael Schuh, Bundesjugendvorsitzender der FSG-GÖD.

"Einfach Lehrlinge aufnehmen und dann teilweise planlos in irgendwelche Abteilungen, ohne gut organisierte weitere Betreuung zu stecken, stellt keine optimale Lehrausbildung dar. Vielmehr braucht es einen gut überlegten, strukturierten und geordneten Lehrausbildungsplan. Da die Zahl der Lehrlinge im Bundesdienst auf eine beträchtliche Anzahl angestiegen ist, wird eine konkrete Verbesserung und Anpassung der Ausbildungsphase im Betrieb gefordert. Nur wenn wir den ‚jungen‘ Menschen eine optimale Ausbildung garantieren, können wir vom Bundesdienst nicht Übernommene für die Privatwirtschaft attraktiv machen", erklärt Schuh.

"Daher fordert die FSG-GÖD Jugend eine grundlegende Überarbeitung der Lehrausbildung im Bundesdienst sowie eine einheitliche Struktur. Ressourcen hätte der Bund genügend, um eine top Ausbildung zu organisieren", so der FSG-GÖD Jugend-Vorsitzende Michael Schuh im Kollektiv abschließend.

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