Wir wollen mehr vom modernen Staat – Folge 4

Ein moderner Staat darf Großkonzerne nicht bevorzugen

Wien (OTS) - „In einem modernen Staat, wie wir ihn wollen, kommt der Finanzkontrolle eine bedeutende Rolle zu. Dabei darf niemand bevorzugt werden“, stellt der Vorsitzende der FSG-GÖD-Jugend Michael Schuh fest. Forderungen der Gewerkschaft und der Personalvertretung nach einer Aufstockung des Personals sowie die Lehrausbildung haben inzwischen erste Früchte getragen. Schuh: „Wichtig ist nun, dass die gut ausgebildeten Lehrlinge auch dauerhaft übernommen werden ++++

Michael Klima, Jugendvertreter im Bereich der Finanz: „In der Finanz ist es unser großes Ziel, wieder mehr MitarbeiterInnen im Bereich der Großbetriebsprüfer aufzunehmen, damit wir noch gezielter gegen Betrug bzw. Compliance vorgehen können. Das gilt vor allem für Kapital- und Aktiengesellschaften. Außerdem gibt es im Lehrlingsbereich wieder eine stark verbesserte Ausbildung. Die neue Lehrlingskoordinatorin in der Region Wien achtet auf die qualitative Ausbildung der Lehrlinge.“

Der junge Gewerkschafter ergänzt: „Es werden derzeit viele neue PrüferInnen aufgenommen. Somit gibt es in der Finanz derzeit einen qualitativen und quantitativen Umbruch. Es wird darauf geachtet, dass die Ausbildung von Neuaufnahmen so kurz wie nötig, aber auch qualitativ wie möglich erfolgt, damit vor allem in der Betriebsveranlagung das Personal so schnell wie möglich eingesetzt werden kann. Zuletzt ist zu sagen, dass die Lehrlinge durch eine gezielte Ausbildung im Finanzbereich sehr schnell nach der Lehrzeit in fast allen Bereichen der Finanzverwaltung eingesetzt werden können, wodurch natürlich auch schnell hochwertige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Eine Übernahme nach erfolgreichem Lehrabschluss sollte daher die logische Folgerung sein.“

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